Haller beleidigt meine Mutter

Work

Die letzte Woche ist superfix vergangen. Auf Arbeit ist es mit den Kollegen (schon krass, dieses wort, oder;) sehr entspannt, aber ich hab mich wie in einer fabrik gefühlt: Aufgabe: Vorbereiten der Ankunft der neuen international students. D.h. das stupide anklicken, eingeben, ausdrucken, auschneiden, einpacken und aktivieren von uni-cards, falten und packen von willkommen-mäppchen usw. Und das mal 283! Nu ja, am letzten tag konnte ich mich damit aufmuntern, mir die gesichter der erasmi und co. vorzustellen, die diese liebevoll handgefertigten mappen in den händen halten werden. Ihre namen kenne ich dank mehrfacher eingabe ins computersystem sowieso schon so gut wie auswendig.
Nachmittags wurde gestrebt (meist auf unserem balkon) und sonst ist außer einer sehr geilen funkrock-live concert dancing session nichts passiert.

freitag

Gestern war dann economy-freitag – würg. Und das auch ganz wörtlich, denn mir war ab dem ersten termin schon schlecht und gegen mittag musste ich dann nach hause gehen, weil magen und kreislauf nicht mehr wollten. Verpasst hab ich dann aber nicht viel. Überhaupt diese freitagstermine: die kafka-leute preisen sie in den höchsten tönen als wichtigen teil unseres programms, aber im endeffekt bekamen wir da bis jetzt nur pr zu hören – ob nun für oder gegen eine bestimmte partei, für brno, für ein bestimmtes unternehmen. Kritisches Nachfragen unerwünscht. Das würde ich jetzt nicht unter weiterfassende bildung für stipendiaten fassen. Na, mal sehen, was da noch die nächsten wochen auf uns zukommt. Aber ich fühl mich da schon ein bisschen verarscht, vor allem wenn die dann auch noch erwarten, dass wir uns ganz freundlich für diesen interessanten vortrag bedanken und fragen stellen – was sinnlos ist, weil um die interessanten drumrumgeredet wird und doch nur seifenblasen rauskommen.

sweet dreams

Und heute nacht: plötzlich scheint mich der stress eingeholt zu haben. Vielleicht lag es auch an den anti-kotz-tabletten, die ich gestern eingeworfen hab. Jedenfalls wachte ich mitten in der nacht nach einem furchtbaren traum auf: Mein prüfer haller war plötzlich bei mir zu hause aufgekreuzt (und dieses zu hause war plötzlich eine total chaotische platten-wohnung), weil er das irgendwie cooler fand, als mir zu mailen. Da hat er tüchtig die nase über die verhältnisse gerümpft und fing dann auch noch an, meine mutter zu beleidigen. Nach dem mein vater dann einen doofen scherz gemacht hatte und ich panisch dachte, dass ich nun definitiv durchfallen würde, wachte ich auf. Das toppt auf jeden fall den traum von vor ein paar tagen, in dem ich recht effektiv inlands- und auslandsberichterstattung des spiegel verglichen hab (leider kann ich mich an das ergebnis nicht erinnern).
Tagsüber fühlte ich mich bis heute morgen eigentlich noch recht entspannt, aber unterbewusst sann die panik wohl schon nach einem weg nach draußen. Nun ist sie da und alle entspannungs-versuche bringen nichts. Wie ich da bestehen soll, ist mir ein rätsel. Aber wie die mutz so schön sagt: ein student ohne wp ist wie winter ohne schnee.
So, genug dessen, pics vom concert und von 8 aufgetakelten mädels am wirtschaftsfreitag folgen….

4 Antworten zu “Haller beleidigt meine Mutter”

  1. Trickkiste sagt:

    Hey Manu, sieh’s positiv: Du bist den meisten von uns weit voraus, wenn du dich schon vor deinem Abschluss in den Geisteswissenschaften gut auf einen Job am Fließband vorbereitest :P

  2. Pfoarsisch sagt:

    Ich drück dir die Daumen für die Prüfung! Knutsch :)

  3. Hummelchen sagt:

    Hey Süße!

    Du machst ja Sachen … lass dich von dem Sack net so stressen ^^
    Wann sind eigentlich die Termine für Klausur und Mündliche?

    Drücker vom Mandylein

  4. Hummelchen sagt:

    Da waren deine Bedenken und Alpträume ja unbegründet ^^
    Gratulier dir, meine Kleine, bin stolz auf dich!
    *knutscher*

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